DVG / DVV · Inhouse-Projekt · Ablösung NettroBME
ENTWURF · VERTRAULICH (kammerer.it ↔ seven2one)

UDM-Modul ÖPNV-Meldewesen

Erfassung, Disposition und Dokumentation von Betriebsereignissen nach VDV 722: ein skalierendes Modell von der Bagatelle bis zum Großereignis.
DVG · Seven2one · UDM-Team Zielkorridor Produktivstart 01.01.2027 Entwurf · Stand 2026-06-29
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Worum es geht

Ein Modell für alle Betriebsereignisse

Vom defekten Automaten bis zum Unfall mit Personenschaden, alles im selben System.

Alles dreht sich um die Erfassung, Disposition und Dokumentation von Betriebsereignissen in der Leitstelle. Fachliche Grundlage ist die VDV-Schrift 722 (Strukturiertes Störungsmanagement). Umsetzung inhouse in der DVV-Gruppe.

Ein Betriebsereignis-Objekt, dessen Maske, Maßnahmen, Benachrichtigungen und Führung sich nach Eskalationsstufe und Befund schrittweise materialisieren.

Erfassung

Eine adaptive Maske statt vieler Fall-Masken; Lagebild und Felder erscheinen befundabhängig.

Disposition

Maßnahmen als Checklisten-Bausteine (MCL), zur Laufzeit zur einen Arbeitsliste (OMCL) zusammengesetzt.

Dokumentation

Immer vorhandene Basis: Vorfall, Erledigungscontrolling, systemübergreifender Bericht.

Dokumentation ist die immer vorhandene Basis; Disposition und Führung schalten sich nach Bedarf zu, im UserClient wie im AdminClient.

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Die zentrale Herausforderung

Das Ereignis-Spektrum S0–S3

Dasselbe System trägt die Bagatelle in Sekunden und die Großlage mit voller VDV-722-Führung.

S0

Reine Dokumentation

Defekter Automat, Störung ohne Betriebsauswirkung. Minimal-Maske, Standardempfänger, Erledigung. Kein Drehbuch.

S1

Störung mit Disposition

Türstörung, kurze Sperrung. Befundabhängige Felder, einzelne Maßnahme, einfacher Ablauf.

S2

Notfall

Unfall mit Personenschaden, Oberleitungsschaden. Externe Kräfte, mehrere Maßnahmen, abgestufte Information.

S3

Krise / Großereignis

Parallele Disponentenbearbeitung, volle VDV-722-Führung (Rot/Gelb/Grün), ein Master.

Progressive Materialisierung nach Eskalationsstufe und Befund: niedrige Stufe bedeutet fast nichts, hohe Stufe die volle Choreografie.

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Die Dokumente

Projektdokumente

Empfohlene Reihenfolge: Grundkonzept → VDV-722-Mapping → Projektplan → Feinkonzepte.

Grundkonzept
Der Kern: skalierendes Modell S0–S3, Datenmodell, Konfigurationsmodell, verifizierter Build-Gap, Durchspiel-Beispiele.
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VDV-722-Mapping
VDV-722-Systematik ↔ UDM, gegen den Volltext verifiziert. Copyright-sicher (eigene Worte).
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DVG-Anforderungen
Die Anforderungen der DVG (Stand 20.06.2026): Kategorien, Ticker, Sollfahrplan, Maßnahmen, Container, Berichte.
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Umsetzungs-Fahrplan
Inhouse-Fahrplan: vier Arbeitsstränge, Zeitkorridor, Scope nach Release (V1/V1.1/V2).
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Feinkonzepte
Herunterbrechung in baubare Bausteine (FK-01 ff.) und der erste lauffähige Durchstich.
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Prototyp: Befund-Block
Interaktiv: Datenarchitektur, Kategorie-Baum, Leitfall-Verlauf und Governance-Matrix mit Drill-down.
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Disponent-Drehbuch (Showcase)
Refinierte UserClient-Drehbuch-Ansicht: Phasen Rot/Gelb/Grün, Farbe für Status, mit Herkunft jeder Maßnahme.
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Projektkalkulation
Aufwandsbasierte Kalkulation: Tages­sätze, Module, Anker-Szenarien, TCO-Hebel. Pilotprojekt, inhouse mit seven2one.
VERTRAULICH (k.it ↔ s2o)
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Stand der Arbeit

Konzept steht, Build-Gap verifiziert

Das Plattform-Fundament ist weitgehend vorhanden; der Neubau konzentriert sich auf wenige Engines.

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Plattform-Bausteine vorhanden (belegt)
~6
Vorstufen, gezielt auszubauen
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neu zu bauende Engines
S0–S3
ein skalierendes Modell
erledigt

Konzept & Verifikation

  • Grundkonzept steht, gegen den VDV-722-Volltext verifiziert.
  • Build-Gap gegen den Code belegt (Datei-Nachweise).
  • FK-01 / FK-02 als Entwurf, Reuse-Fragen code-verifiziert.
neu zu bauen

Vier neue Engines

  • Drehbuch-/OMCL-Engine (höchstes Risiko)
  • Maßnahmen-Modell
  • Meldungscontainer (Vorfall ↔ Folgemeldungen)
  • Zuständigkeits-Resolver (Ort + Zeit)
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Wie es weitergeht

Nächste Schritte

  1. FK-03 Maßnahmen-Modell ausarbeiten (liefert die Maßnahmen-Schritte für die Drehbuch-Engine), danach FK-04 Benachrichtigungs-Ausbau und FK-05 Schweregrad-Modell.
  2. Erster Durchstich (WS-1) als durchgängig lauffähiger Mini-Ablauf auf vorhandenen Bausteinen.
  3. ITCS-Naht (VDV 453/454/736 + 730) als spätere Erweiterung, überwiegend V1.1.

Inhouse-Modell

Kein formales Pflichtenheft. Grundkonzepte zuerst, dann Implementierung in UDM, Plattform-Aufbau ab gewissem Reifegrad parallel.

Copyright

Keine VDV-722-Norm-Auszüge nach außen; in den Dokumenten nur eigene Formulierungen.

Start beim Grundkonzept

Der Kern des Moduls: das skalierende Modell S0–S3, das vor dem Systemaufbau stehen muss.

Dann der Fahrplan

Konzept vor System: vier Arbeitsstränge, Risiken zuerst, mit einem ersten Durchstich als frühem Absicherungs-Gerüst.