Vom defekten Automaten bis zum Unfall mit Personenschaden, alles im selben System.
Alles dreht sich um die Erfassung, Disposition und Dokumentation von Betriebsereignissen in der Leitstelle. Fachliche Grundlage ist die VDV-Schrift 722 (Strukturiertes Störungsmanagement). Umsetzung inhouse in der DVV-Gruppe.
Eine adaptive Maske statt vieler Fall-Masken; Lagebild und Felder erscheinen befundabhängig.
Maßnahmen als Checklisten-Bausteine (MCL), zur Laufzeit zur einen Arbeitsliste (OMCL) zusammengesetzt.
Immer vorhandene Basis: Vorfall, Erledigungscontrolling, systemübergreifender Bericht.
Dokumentation ist die immer vorhandene Basis; Disposition und Führung schalten sich nach Bedarf zu, im UserClient wie im AdminClient.
Dasselbe System trägt die Bagatelle in Sekunden und die Großlage mit voller VDV-722-Führung.
Defekter Automat, Störung ohne Betriebsauswirkung. Minimal-Maske, Standardempfänger, Erledigung. Kein Drehbuch.
Türstörung, kurze Sperrung. Befundabhängige Felder, einzelne Maßnahme, einfacher Ablauf.
Unfall mit Personenschaden, Oberleitungsschaden. Externe Kräfte, mehrere Maßnahmen, abgestufte Information.
Parallele Disponentenbearbeitung, volle VDV-722-Führung (Rot/Gelb/Grün), ein Master.
Progressive Materialisierung nach Eskalationsstufe und Befund: niedrige Stufe bedeutet fast nichts, hohe Stufe die volle Choreografie.
Empfohlene Reihenfolge: Grundkonzept → VDV-722-Mapping → Projektplan → Feinkonzepte.
Das Plattform-Fundament ist weitgehend vorhanden; der Neubau konzentriert sich auf wenige Engines.
Kein formales Pflichtenheft. Grundkonzepte zuerst, dann Implementierung in UDM, Plattform-Aufbau ab gewissem Reifegrad parallel.
Keine VDV-722-Norm-Auszüge nach außen; in den Dokumenten nur eigene Formulierungen.
Der Kern des Moduls: das skalierende Modell S0–S3, das vor dem Systemaufbau stehen muss.
Konzept vor System: vier Arbeitsstränge, Risiken zuerst, mit einem ersten Durchstich als frühem Absicherungs-Gerüst.